DigitalHealthCampus in Rostock: KI-Offensive für die Medizin startet
Auf der NØRD 2026 stellen Universitätsmedizin und Universität Rostock sowie Fraunhofer IGD erstmals Pläne für einen DigitalHealthCampus vor, der KI-Forschung bündelt und schneller in die Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern bringen soll…
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Die Universitätsmedizin Rostock, die Universität Rostock und das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (Fraunhofer IGD) haben auf der NØRD 2026 erstmals die Planungen für einen DigitalHealthCampus an der Universitätsmedizin Rostock vorgestellt und eine enge Zusammenarbeit bekräftigt. Das Vorhaben soll Rostock als Standort für digitale Gesundheitsforschung, Medizintechnik und klinische Translation in Mecklenburg-Vorpommern stärken und einen Innovationsraum schaffen, der wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die medizinische Praxis überführt.
Der DigitalHealthCampus ist eine von vier Säulen des wissenschaftlichen Verbunds „AI4SmartTechnologies“ der Universität Rostock, der Forschungsaktivitäten zu maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz bündelt und strategisch koordiniert.
Wissenschaftsministerin Bettina Martin verbindet damit die Erwartung, dass aus Forschung konkrete Lösungen mit Nutzen für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern entstehen, und verweist auf demografische Entwicklung und Herausforderungen der Gesundheitsversorgung.
Inhaltlich soll der Campus medizinische Expertise, ingenieur- und datenwissenschaftliche Kompetenz sowie anwendungsorientierte Forschung zusammenführen. Geplant sind digitale Lösungen zur früheren Erkennung von Krankheiten, zur individuelleren Therapie und zur Verbesserung der Nachsorge, besonders im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern. Ein Schwerpunkt liegt auf der intelligenten Verknüpfung medizinischer Daten aus Klinik, Alltag und digitalen Messsystemen, um Ärztinnen und Ärzte bei der Einschätzung individueller Krankheitsverläufe und der Auswahl passender Behandlungen zu unterstützen. Fraunhofer IGD betont Synergien und eine Stärkung des DigitalHealth-Schwerpunkts, die Universität Rostock den Aufbau flexibler Datenarchitekturen für vernetzte medizinische Informationen.
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