Digitalisierungslücke in Kliniken: Fachkräfte kritisieren mangelnde Einheitlichkeit

Trotz Förderung durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) kämpfen deutsche Kliniken bei Digitalisierungsprojekten mit bürokratischen Hürden und Uneinheitlichkeit, die insbesondere kleinere Häuser stark belasten.

5. November 2024
  • IT


Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) sollte die Digitalisierung der deutschen Kliniklandschaft beschleunigen, doch drei Jahre später zeigt sich ein differenziertes Bild: Während größere Häuser wie das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn Fortschritte durch bereits etablierte digitale Prozesse und mobile Geräte vermelden, kämpfen kleinere Kliniken in ländlichen Regionen mit Personalengpässen und dem hohen Verwaltungsaufwand. Externe Beratungsfirmen, die zur Unterstützung herangezogen werden, bieten oft keine passgenauen Lösungen, da sie die spezifischen Bedürfnisse einzelner Kliniken nicht verstehen. In Oldenburg wurde erfolgreich eine hausinterne Projektabteilung etabliert, um Digitalisierungsprojekte ohne externe Hilfe zu realisieren, und in Österreich zeigt sich mit der staatlichen IT-Lösung „Elga GmbH“, wie einheitliche digitale Infrastruktur Vorteile in der Interoperabilität und Effizienz bringt. Fachkräfte in Deutschland kritisieren die fragmentierte Umsetzung des KHZG und fordern mehr staatliche Einheitlichkeit, um nachhaltige Fortschritte zu gewährleisten…

Quelle:

magazin-forum.de


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