DigitalRadar: GK-Mittelrhein schneidet überdurchschnittlich gut ab
Das GK-Mittelrhein treibt die Digitalisierung konsequent voran und setzt damit Maßstäbe. Im aktuellen DigitalRadar 2024 erreicht das GK-Mittelrhein einen Wert von 50 Punkten und liegt damit deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 42,4 Punkten. Der DigitalRadar bewertet zentrale Aspekte wie elektronische Patientenakten, die Vernetzung medizinischer Geräte und den Einsatz von Telemedizin.
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„Wir sind auf einem sehr guten Weg. Unsere engagierten Mitarbeitenden bringen die Digitalisierung mit viel Einsatz voran – das ist keine Selbstverständlichkeit und verdient großen Dank“, betont Ralf Heepenstrick, Leiter Informationstechnologie. Seit 2021 werden alle Digitalisierungsprojekte zentral gesteuert, um gezielt die Patientenversorgung und die Abläufe im Haus zu verbessern. Die Ergebnisse sprechen für sich: Die Dokumentation im Kreißsaal und im OP läuft jetzt komplett digital, das kardiovaskuläre Informationssystem vernetzt alle relevanten Medizingeräte und die Anbindung der Rettungsdienste ermöglicht eine digitale Übermittlung von Patientendaten bereits vor der Ankunft in der Klinik. Auch die Online-Terminbuchung und das digitale Entlassmanagement erleichtern den Alltag für Patienten und Mitarbeitende.
„Digitalisierung hilft uns, alle nötigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitzustellen, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und den Austausch mit anderen Behandlern zu erleichtern“, so Heepenstrick weiter. Für Patienten bedeutet das: beispielsweise keine doppelte Datenerfassung, keine unleserlichen Handschriften, schnellere Abläufe und mehr Sicherheit.
Dr. med. Alae Bourakkadi, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie, Palliativmedizin, Akutgeriatrie am St. Elisabeth in Mayen, unterstreicht: „Digitale Systeme sind aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Gerade in der Kardiologie ermöglichen sie einen schnellen und effizienten Workflow. Künstliche Intelligenz und Telemedizin helfen uns, Diagnosen noch präziser zu stellen und Therapien individuell anzupassen.“
Die Mitarbeitenden werden von Anfang an in die Entwicklung und Einführung der digitalen Systeme eingebunden. In jedem Projekt sind Vertreter der Fachbereiche beteiligt, die ihre Anforderungen einbringen, die Systeme testen und wertvolles Feedback geben. Umfangreiche Schulungen sorgen dafür, dass alle sicher im Umgang mit den neuen Anwendungen sind.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen – etwa bei der Einführung neuer Systeme oder technischer Schnittstellen. Doch das Feedback aus dem Klinikalltag ist überwiegend positiv: Patienten und Mitarbeitende erleben die Digitalisierung als echten Fortschritt.
Das GK-Mittelrhein bleibt am Ball: Der nächste große Schritt ist die Einführung einer mobilen App, mit der Patienten künftig einfach und sicher auf ihre Gesundheitsdaten zugreifen können. „Digitale Systeme und Künstliche Intelligenz werden die Medizin weiter verändern. Wir sind bereit, diese Chancen zu nutzen – immer mit dem Ziel, die Versorgung unserer Patienten auf höchstem Niveau sicherzustellen“, so die beiden.
gk.de
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