DIU-Absolvent untersucht KI-Modelle für die Multiple Sklerose Therapie

Dr. med. Hernán G. Inojosa C. hat den DIU-Master „Multiple Sklerose Management“ 2025 abgeschlossen und in seiner Masterarbeit untersucht, wie KI-Sprachmodelle für die MS-Versorgung sicher und sinnvoll einsetzbar sind…

25. März 2026
  • Data und KI

Dr. med. Hernán G. Inojosa C. verbindet klinische Praxis, Forschung und Weiterbildung in der MS-Medizin. Seine 2025 abgeschlossene Masterarbeit an der Dresden International University rückt ein aktuelles Thema in den Mittelpunkt: den Einsatz KI-basierter Sprachmodelle in der Versorgung von Menschen mit Multipler Sklerose. Die Arbeit zeigt, dass der Nutzen solcher Systeme von Transparenz, Risikoabwägung und klaren regulatorischen Vorgaben abhängt.

Inojosa studierte Medizin an der Universidad Central de Venezuela und kam 2018 nach Dresden. Er forscht am Multiple-Sklerose-Center des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und arbeitet dort seit 2020 als Assistenzarzt in der Neurologie. Parallel absolvierte er den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Multiple Sklerose Management (M.Sc.)“.

Der Studiengang unter der wissenschaftlichen Verantwortung von Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen vermittelt Wissen zu Grundlagen, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation, Monitoring, Dokumentation sowie Studien und Statistik. Er soll Fachkräfte darauf vorbereiten, Menschen mit chronisch-entzündlichen neurologischen Erkrankungen auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu versorgen.

Im Zentrum der Masterarbeit stand die Frage, wie große Sprachmodelle für komplexe klinische Entscheidungen im MS-Kontext optimiert werden können. Inojosa kommt zu dem Ergebnis, dass spezialisierte Modelle im Einzelfall besser geeignet sein können als allgemeine Systeme. Für den Einsatz in Lehre und klinischem Alltag nennt er vor allem Evidenz, Transparenz und Regulierung als entscheidende Bedingungen.

Quelle:
idw-online.de

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