DKG schlägt Alarm: Investitionsstau und Inflation gefährden Versorgung

Deutschlands Krankenhäuser befinden sich in einer wirtschaftlichen Notlage, mit 61 % der Kliniken, die 2023 Verluste schrieben – ein Negativrekord seit 2003. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt vor anhaltendem Inflationsdruck und fehlenden Investitionen, die trotz der anstehenden Reform das Überleben vieler Kliniken gefährden könnten.

30. Dezember 2024
  • Politik


Die wirtschaftliche Lage der deutschen Krankenhäuser ist alarmierend: 61 % der Kliniken verzeichneten 2023 Verluste – der höchste Stand seit Einführung der Fallpauschalen vor 20 Jahren. Für 2024 erwarten 79 % weitere Defizite, bedingt durch steigende Kosten für Personal und Sachmittel sowie die anhaltende Unterfinanzierung. DKG-Vorstandschef Gerald Gaß kritisiert, dass ein Inflationsausgleich und ausreichende Investitionsförderungen weiterhin fehlen. Die kommende Krankenhausreform soll den ökonomischen Druck auf die Kliniken mindern, doch die strukturellen Herausforderungen bleiben enorm. Die DKG fordert von der Bundesregierung nachhaltige Lösungen, um die Versorgungssicherheit nicht zu gefährden…

Quelle:

deutschlandfunk.de


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