DKG und DGTelemed: Telemedizin als Schlüsselelement der Krankenhausversorgung

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin fordern im Zuge der Krankenhausreform eine umfassendere Integration und Vergütung telemedizinischer Leistungen, um Versorgungslücken und Ressourcenengpässe, insbesondere in ländlichen Gebieten, zu überbrücken.

15. November 2024
  • IT


Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed) fordern eine stärkere Berücksichtigung der Telemedizin in der Krankenhausreform, um den wachsenden Herausforderungen durch Fachkräftemangel und Strukturveränderungen in der stationären Versorgung zu begegnen. In ihrem gemeinsamen Positionspapier betonen die Verbände, dass telemedizinische Vernetzung eine wohnortnahe Versorgung ermöglichen und Ressourcen schonen könne, da unnötige Verlegungen vermieden werden. Bisher berücksichtige die Reform das Potenzial der Telemedizin jedoch zu wenig, insbesondere das sogenannte Standortprinzip, das die Zusammenarbeit zwischen Kliniken erschwere. Die Verbände mahnen, ohne klare Regelungen für eine standortübergreifende Abrechnung telemedizinischer Leistungen werde die Reform weder Versorgungssicherheit noch Flexibilität für die Gesundheitsversorgung garantieren können… 

Quelle:

aerzteblatt.de


Medinfoweb
Die etablierte Informationsplattform für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.