DKI-Umfrage: Krankenhäuser fordern Bürokratieabbau und Inflationsausgleich
Deutschlands Krankenhäuser stehen mit dem Rücken zur Wand: Steigende Kosten und bürokratische Hürden gefährden die Versorgung. Eine aktuelle DKI-Umfrage zeigt: Kliniken fordern Inflationsausgleich, weniger Bürokratie und flexiblere Reformmodelle. Ohne schnelle Lösungen drohen Personalabbau und Leistungseinschränkungen.
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Die wirtschaftliche Lage der deutschen Krankenhäuser ist nach wie vor kritisch. Eine aktuelle DKI-Umfrage zeigt: 95 Prozent der Kliniken fordern sofortige Entlastungen durch Inflationsausgleich und Bürokratieabbau. Zwei Drittel beurteilen ihre Lage als schlecht oder sehr schlecht. Ein Drittel der Krankenhäuser plant, Mittel aus dem Umstrukturierungsfonds zu beantragen. Ziel ist die standortübergreifende Konzentration, um neue Qualitätskriterien zu erfüllen. Zudem rückt die regionale Kooperation in den Fokus: 59 Prozent der Kliniken stimmen ihre Leistungsgruppen bereits mit Nachbarhäusern ab. Trotz der Reformbemühungen befürchten viele Kliniken Personalabbau und Leistungseinschränkungen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft drängt auf Sofortmaßnahmen, um den anhaltenden Defiziten entgegenzuwirken…
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