DKI-Umfrage: Personalabbau und Investitionsstopps als Folge des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes
42% der Allgemeinkrankenhäuser rechnen bis Ende 2027 mit hohem Insolvenzrisiko, bis 2028 steigt der Anteil auf 53%. Als Hauptursache gilt das BStabG…
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Mehr als die Hälfte der deutschen Allgemeinkrankenhäuser sieht sich bis Ende 2028 mit einem eher hohen oder sehr hohen Insolvenzrisiko konfrontiert. Das zeigt eine Blitzumfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), an der sich bundesweit 520 Krankenhäuser beteiligten.
Als maßgeblicher Grund gilt das Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG). Bis Ende 2027 schätzen 42 % der Allgemeinkrankenhäuser ihr Insolvenzrisiko als eher hoch oder sehr hoch ein. Bis Ende 2028 steigt dieser Anteil auf 53 %.
Die Folgen für die Patientenversorgung werden von einer großen Mehrheit der Befragten als negativ bewertet. 94 % der Allgemeinkrankenhäuser und 71 % der Psychiatrien erwarten Einschränkungen durch das BStabG. Bei den Personalkosten nennen die Häuser Personalabbau, Einstellungsstopps sowie die Einschränkung von Aus- und Weiterbildungsangeboten. Bei den Sachkosten stehen Verschiebung und Streichung von Investitionsvorhaben im Vordergrund.
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