DRK-Krankenhäuser in der Insolvenz – Versorgungssicherheit in Rheinland-Pfalz auf dem Prüfstand

Fünf DRK-Kliniken in Rheinland-Pfalz haben Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt, um ihre finanzielle Schieflage zu bewältigen. Trotz der Insolvenzverfahren soll der Betrieb ohne Einschränkungen fortgeführt werden, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

10. Dezember 2024
  • Ökonomie


Die DRK Gemeinnützige Krankenhausgesellschaft mbH Rheinland-Pfalz hat für ihre Kliniken in Altenkirchen, Alzey, Hachenburg, Kirchen (Sieg) und Neuwied Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Dieses Verfahren zielt darauf ab, eine reguläre Insolvenz zu vermeiden und den Geschäftsbetrieb ohne Leistungseinschränkungen fortzuführen. Manuel González, Vorstand des DRK-Landesverbands und Aufsichtsratsvorsitzender der DRK Trägergesellschaft Süd-West, betonte, dass keine Arbeitsverträge angetastet werden und die Versorgung gesichert sei. Ein externes Expertenteam soll ein Sanierungskonzept erarbeiten. Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) bedauerte die Entwicklung und verwies auf die dramatische Unterfinanzierung der Krankenhäuser durch Bund und Kostenträger. Er kündigte Gespräche mit den Landräten an, um die medizinische Versorgung vor Ort sicherzustellen…

Quelle:

aerzteblatt.de


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