Durchbruch in der Alzheimer-Therapie: Versorgung muss jetzt Schritt halten

Mit der Zulassung des Antikörpers Lecanemab beginnt ein neues Kapitel in der Alzheimer-Therapie. Doch ohne klare Diagnosewege, vernetzte Versorgung und digitale Tools erreichen die Innovationen die Betroffenen nicht. Das Pilotprojekt ALFie in Köln zeigt, wie es besser gehen kann.

25. April 2025
  • Medizin


Mit dem zugelassenen Antikörper Lecanemab beginnt ein Paradigmenwechsel in der Behandlung von Alzheimer. Erstmals steht eine kausale Therapie zur Verfügung, die Amyloid-Ablagerungen im Gehirn reduziert und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen kann. Doch die Versorgung hinkt hinterher. Frühe Diagnosen sind selten, Versorgungspfade komplex und nicht vernetzt. Das Projekt ALFie in Köln zeigt, wie es besser gehen kann: Hausärzte, Gedächtnisambulanzen und Beratungsstellen sollen über digitale Plattformen verknüpft werden, um schnelle, sektorenübergreifende Versorgung zu ermöglichen. Unterstützt wird dies durch die elektronische Patientenakte und digitale Tools wie die kognitive Test-App neotivCare. Der Erfolg der neuen Therapien hängt maßgeblich davon ab, ob die Versorgungsstrukturen schnell genug angepasst werden. Für forschende Unternehmen wie Lilly reicht die Arzneimittelentwicklung allein nicht aus. Sie treiben auch digitale Innovationen und sektorenübergreifende Versorgung voran…

Quelle:

pharma-fakten.de


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