Elektronische Patientenakte: Ärzte skeptisch, Apotheker optimistisch

Kurz vor dem Start der elektronischen Patientenakte (ePA) fühlen sich viele Ärzte unzureichend vorbereitet und kritisieren komplizierte Zugriffsberechtigungen sowie hohe Implementierungskosten. Apotheker zeigen sich hingegen optimistischer und sehen in der ePA vor allem Vorteile bei der Verfügbarkeit von Patienteninformationen, während weiterhin Nachholbedarf bei der Aufklärung und Datensicherheit besteht.

6. Dezember 2024
  • IT
  • Medizin


Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) im Januar 2025 spaltet die Meinungen im Gesundheitswesen: Während fast jeder zweite Arzt angibt, noch umfassende Schulungen und Unterstützung zu benötigen, sehen Apotheker den Nutzen der ePA optimistischer. Ärzte bemängeln insbesondere unklare Haftungsfragen, hohe Implementierungskosten und komplizierte Zugriffsberechtigungen, die die Akzeptanz der neuen Technologie hemmen. Trotz berechtigter Bedenken betonen Experten wie Reza Mazhari das Potenzial der ePA, Prozesse zu digitalisieren, Patientensicherheit zu erhöhen und Doppeluntersuchungen zu vermeiden. Der Erfolg der ePA hängt entscheidend von stabilen technischen Lösungen, klarer Kommunikation und einer stärkeren Einbindung der Anwenderinnen und Anwender ab…

Quelle:

stiftung-gesundheit.de


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