Ellwanger Klinik verliert OP-Betrieb und wird deutlich verkleinert

2026 bringt für die Virngrundklinik Ellwangen massive Einschnitte. Der OP-Betrieb endet, zentrale Leistungen wandern ab, eine mögliche Übernahme bleibt ungewiss…

29. Januar 2026
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OP-Ende zum zweiten Quartal 2026 festgelegt
Die Sankt-Anna-Virngrundklinik wird ab dem Frühjahr 2026 kein Krankenhaus mit OP-Betrieb mehr sein. Nach Angaben der Kliniken Ostalb werden Urologie sowie weitere operative Fachbereiche ab 1. April schrittweise an andere Standorte verlagert.

Deutlich reduzierte Versorgungsstruktur in Ellwangen
Am Standort verbleiben eine internistische Abteilung mit 24/7-Notfallversorgung sowie eine unfallchirurgische Notfallambulanz mit Durchgangsarzt-Betrieb am Tag. Stationäre Operationen erfolgen künftig in Aalen oder Schwäbisch Gmünd.

Finanzielle Lage erhöht Umbaudruck
Hintergrund sind anhaltende Defizite im Verbund. Für 2025 weist dieser rund 60 Millionen Euro Minus aus, für 2026 sind etwa 58 Millionen Euro eingeplant. Der Standort Ellwangen trägt laut Wirtschaftsplan mehr als 13 Millionen Euro dazu bei. Begrenzte Steigerungen des Landesbasisfallwerts und ausgeweitete Hybrid-DRG verschärfen die Situation.

Übernahmeprüfung ohne belastbare Aussagen
Parallel prüfen Landkreis und SRH Gesundheit GmbH eine mögliche Übernahme. Alle Beteiligten verweisen auf Vertraulichkeit. Ein Zeitplan oder Zwischenergebnisse liegen nach Angaben der Beteiligten nicht vor. Für Entscheider bleiben kurzfristig die Umsetzung der Verlagerungen sowie Personal- und Versorgungsfragen maßgeblich.

Quelle:
schwaebische.de

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