Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach fordert Entbürokratisierungsgesetz noch im August
Krankenhäuser brauchen rasche Entlastung von Bürokratie: Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach fordert Bundesgesundheitsminister Linnemann auf, das angekündigte Entbürokratisierungsgesetz unverzüglich umzusetzen…
- Politik
- Ökonomie
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat sich direkt an den neuen Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann gewandt und eine rasche Umsetzung des angekündigten Entbürokratisierungsgesetzes für Krankenhäuser gefordert. Die Kliniken stehen nach ihrer Einschätzung unter starkem finanziellem Druck und benötigen dringend Entlastung.
Gerlach begründet die Forderung mit dem hohen Ressourcenverbrauch durch bürokratische Anforderungen und personelle Vorgaben. Zeit und Personal, die in Verwaltungsaufgaben gebunden seien, fehlten unmittelbar in der Patientenversorgung. Besonders Pflege- und Ärztepersonal müsse entlastet werden.
Als Referenzpunkt nennt Gerlach die frühere Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die einen konkreten Gesetzentwurf noch für August 2026 angekündigt hatte, verbunden mit Entlastungen in hoher dreistelliger Millionenhöhe. Die Erwartungen der Krankenhäuser an eine zeitnahe Umsetzung seien entsprechend hoch.
Gerlach verweist zudem auf den Doppeldruck durch die laufende Krankenhausreform und die Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung. Durch das Drängen Bayerns und anderer Länder seien bereits Nachbesserungen erreicht worden. Diese reichten jedoch nicht aus.
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.