ePA: Bundesweiter Start erneut verschoben
Die Einführung der elektronischen Patientenakte für alle verzögert sich. Laut Bundesgesundheitsministerium ist die ePA noch nicht stabil genug. Ausschlaggebend seien zwei Faktoren: der erfolgreiche Test in Modellregionen und höhere Sicherheitsanforderungen. Auch der digitale Medikationsplan kommt erst später.
- IT
Der bundesweite Start der elektronischen Patientenakte (ePA) verschiebt sich auf frühestens April 2025. Ursprünglich sollte die ePA nach Tests in Modellregionen bereits am 15. Februar zur Verfügung stehen. Doch laut einem internen Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) sind noch Fragen der Stabilität und Sicherheit offen.
Zwei zentrale Punkte verzögern die Einführung: Erstens muss sich die ePA in den Modellregionen bewähren. Zum anderen sind weitere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, die mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) abgestimmt werden. Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird mehr Zeit in Anspruch nehmen.
Davon betroffen sind auch weitere Funktionen wie der digitale Medikationsprozess (dgMP), der eine elektronische Medikationsliste und einen Medikationsplan umfasst. Diese Erweiterung soll nun erst im März 2026 zur Verfügung stehen, statt wie geplant Mitte 2025. Weitere Funktionen wie die Nutzung der ePA-Daten für Forschungszwecke und der „Proof of Patient Presence“ (PoPP) verschieben sich ebenfalls…
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