Pressemeldung

ePA stärken: Ambulanter Sektor ist digitaler Vorreiter

Die ePA kommt in Arztpraxen deutlich häufiger zum Einsatz als in Krankenhäusern. Der Hartmannbund sieht Fortschritte im ambulanten Bereich und fordert von allen Versorgern, KIM und weitere digitale Vorgaben konsequent umzusetzen…

26. März 2026
  • Digitale Klinik

Die elektronische Patientenakte (ePA) kommt in den medizinischen Sektoren unterschiedlich intensiv zum Einsatz. Aktuelle Daten der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zeigen: Erst 26 Prozent der deutschen Krankenhäuser nutzen die digitale Patientenakte im gesamten Klinikbereich. In den Praxen liegt der Anteil laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) höher. Hier arbeiten etwa 80 Prozent mit der ePA.

Der Arbeitskreis „Ambulante Versorgung“ im Hartmannbund begrüßt die zunehmende Digitalisierung der Arbeitsprozesse. Das zeigt sich zum Beispiel bei der ePA und in der Kommunikation. Dr. Marco J. Hensel, der Vorsitzende des Arbeitskreises, sagt: „Die Ärztinnen und Ärzte im ambulanten Bereich setzten die Vorgaben in den vergangenen Jahren sehr gut um.“ Diese Fortschritte verbessern die Patientensicherheit, die Versorgungsqualität und die Effizienz deutlich.

Der Arbeitskreis fordert alle Partner in der Patientenversorgung auf, die Vorgaben des § 347 SGB V zur Nutzung von „Kommunikation im Medizinwesen“ (KIM) konsequent zu erfüllen. Das Ziel bleibt eine Digitalisierung, die die Versorgung verbessert und Bürokratie spürbar abbaut. Der Arbeitskreis empfiehlt dazu auch die verbindliche Speicherung der Zuzahlungsbefreiung auf der elektronischen Gesundheitskarte.

Dr. Hensel betont: „Wir alle streben digitale Neuerungen wie die ePA oder KIM an, um die Patienten bestmöglich und reibungslos zu versorgen. Das gilt für den ambulanten und den stationären Sektor gleichermaßen.“ Diese Neuerungen erfordern eine einfache Umsetzung, eine gute Nutzbarkeit und Sicherheit.

Quelle:
hartmannbund.de

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