Erneut Insolvenzgefahr für die DRK-Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz
Die DRK-Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz mbH steht möglicherweise erneut vor der Insolvenz – eine Hiobsbotschaft für die betroffenen Standorte, darunter Kirchen, Hachenburg und Alzey. Hauptursache der Krise scheint eine millionenschwere Nachforderung bei der betrieblichen Altersversorgung zu sein, die einmal mehr die wirtschaftlichen Schwächen des Gesundheitswesens offenbart.
- Ökonomie
Die gemeinnützige DRK-Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz mbH, die bereits eine Insolvenz in Eigenverwaltung hinter sich hat, droht erneut zahlungsunfähig zu werden. Betroffen sind die Kliniken in Kirchen, Hachenburg, Alzey und Neuwied, deren Zukunft nun ungewiss ist. Bereits in der Vergangenheit wurde die Klinik in Altenkirchen nach finanziellen Engpässen auf ein chirurgisches MVZ reduziert. Für Gesundheitsminister Clemens Hoch sind die aktuellen Entwicklungen ein alarmierendes Zeichen für die ohnehin fragile Krankenhauslandschaft. Hauptursache der Krise ist offenbar eine Millionenforderung der Rentenversicherung, die das DRK zusätzlich belastet. Die Folgen einer erneuten Insolvenz wären für die medizinische Versorgung im nördlichen Rheinland-Pfalz fatal und könnten die ohnehin angespannte Situation in der Krankenhauslandschaft weiter verschärfen…
ak-kurier.de
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.