Erzbistum Hamburg kündigt 350 Mitarbeitern des Krankenhauses Groß-Sand
Das Erzbistum Hamburg stellt den Krankenhausbetrieb in Groß-Sand bis zum 30. Juni ein und informiert 350 Mitarbeiter. Der geplante Umzug einzelner Angebote ins Marienkrankenhaus steht unter Vorbehalt…
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Die Katholische Kirche beendet den Krankenhausbetrieb in Groß-Sand in Wilhelmsburg bis zum 30. Juni vollständig. Das Erzbistum Hamburg hat diese Entscheidung den noch verbliebenen 350 Mitarbeitern mitgeteilt. Als Grund nennt die zuständige Pfarrei St. Maximilian Kolbe die Rahmenbedingungen der Gesundheitsreform, die aus ihrer Sicht keine tragfähige Fortführung mehr erlauben.
Die Klinik hatte bereits im vergangenen Jahr wichtige Bereiche geschlossen. Damals fielen die Chirurgie und die Notaufnahme weg. Die Geriatrie und die neurologische Frührehabilitation sollten zunächst in Wilhelmsburg bleiben und im Laufe dieses Jahres in das katholische Marienkrankenhaus umziehen.
An diesem Umzug hält das Erzbistum nach eigenen Angaben weiter fest. Es knüpft die Umsetzung aber an eine entsprechende Entscheidung in der Krankenhausplanung. Diese Unsicherheit gab nach Darstellung der Kirche den Ausschlag für das Ende des Krankenhausbetriebs.
Jetzt will die Kirche einen Sozialplan abschließen, der den Mitarbeitern Planungssicherheit geben soll. Parallel laufen weiter die Gespräche über die Zukunft des Standorts. Die Stadt Hamburg hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, das Krankenhaus kaufen und dort eine Stadtteilklinik errichten zu wollen. Das Erzbistum unterstützt diese Pläne weiterhin. Der Verkauf ist aber noch nicht abgeschlossen.
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