Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende investiert 150 Mio. Euro in Neubau
Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende plant bis 2031 einen Neubau für 150 Mio. Euro. Ab Ende 2026 beginnt der Bau. Geplant sind neue Notaufnahme, OP-Trakte, Intensivstationen und Allgemeinstationen. Ziel ist die Integration des Standorts Neu-Mariahilf. Das EKW beschäftigt 2000 Personen, versorgt 24.500 stationäre Fälle jährlich und baut auf Kooperationen und moderne OP-Technik.
- Ökonomie
Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW) startet 2026 mit einem Neubauprojekt im Umfang von 150 Millionen Euro. Fertigstellung ist für 2031 vorgesehen. Mit dem Neubau soll der Standort Neu-Mariahilf integriert werden. Vorgesehen sind eine neue zentrale Notaufnahme mit Radiologie im Erdgeschoss, ein Operationstrakt mit Funktionsbereichen im ersten Obergeschoss sowie Intensiv- und IMC-Stationen im zweiten Obergeschoss. Weitere Etagen sind für Allgemeinstationen vorgesehen.
Die Geschäftsführung, bestehend aus Frank Czeczelski und Hauke Heißmeyer, begleitet die Planungen. Gespräche mit Nutzergruppen laufen, ebenso die Verhandlungen mit dem Land Niedersachsen zur Finanzierung.
Das Krankenhaus betreut jährlich rund 24.500 stationäre Fälle und 140.000 Patientenkontakte über ein Netz von 40 Medizinischen Versorgungszentren. Mehr als 2000 Beschäftigte arbeiten dort, über 140 seit mehr als drei Jahrzehnten. Nachwuchs wird in einer eigenen Berufsfachschule Pflege mit 150 Plätzen ausgebildet.
Ergänzend investiert das EKW in moderne Operationsmethoden. Dazu zählen der Einsatz eines „da Vinci Xi OP-Roboters“ und ab September ein „Cori-Roboter“ für die Knie-Endoprothetik. Zudem bestehen zahlreiche Kooperationen mit regionalen Partnern in Versorgung, Diagnostik und Rehabilitation.
hna.de