Experten schlagen Alarm: Kliniken fehlen im Krisenfall Resilienz, Vorräte und klare Strukturen
Deutschlands Gesundheitssystem ist im Krisenfall nur bedingt einsatzbereit. Fachkräftemangel, Lieferengpässe und fehlende Schutzräume belasten die Versorgungssicherheit. Experten fordern klare Strukturen, bessere Vorräte und ein Gesundheitssicherstellungsgesetz.
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Deutschlands Gesundheitssystem zeigt deutliche Schwächen für den Krisenfall. Laut Fachleuten fehlen Investitionen, Schutzräume und Vorräte. Die Corona-Pandemie habe bestehende Defizite offengelegt, etwa bei Digitalisierung und Schutzausrüstung. Im Kriegsfall müssten zivile Kliniken zusätzlich bis zu 1.000 Soldaten täglich versorgen. Bundeswehr und zivile Krankenhäuser üben bislang kaum gemeinsam. Einfache Sirenensysteme und Schutzräume fehlen flächendeckend. Fachverbände und Experten fordern deshalb dringend ein Gesundheitssicherstellungsgesetz, robuste Lieferketten sowie eine nationale Gesundheitsreserve. Auch bessere Abstimmung und zentrale Koordination sind nötig, um die Gesundheitsversorgung in Krisenzeiten sicherzustellen…
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