Finanzielle Schieflage der Unimedizin Mainz: Land prüft erweiterte Kreditlinie
Die Universitätsmedizin Mainz beantragt aufgrund massiver finanzieller Verluste eine Erhöhung ihres Kreditrahmens um 150 Millionen Euro, um die Liquidität zu sichern und das Defizit in den nächsten fünf Jahren auszugleichen.
- Ökonomie
Die Universitätsmedizin Mainz beantragt aufgrund massiver finanzieller Verluste eine Erhöhung ihres Kreditrahmens um 150 Millionen Euro, um die Liquidität zu sichern und das Defizit in den nächsten fünf Jahren auszugleichen.
Die Universitätsmedizin Mainz hat angesichts eines Defizits von über 113 Millionen Euro im Jahr 2023 eine Erhöhung ihres Kreditrahmens auf 900 Millionen Euro beantragt. Dieser Schritt wurde notwendig, da der bisherige Kreditrahmen von 738 Millionen Euro nahezu ausgeschöpft ist. Gründe für das Defizit sind unter anderem fehlende Einnahmen aus dem Krankenhausbetrieb und gestiegene Zinskosten für neue Kredite. Zusätzlich belasten notwendige Vorfinanzierungen für geplante Bauprojekte die Finanzlage des Klinikums. Der Vorstand der Unimedizin wurde vom Aufsichtsrat beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, um das Defizit innerhalb der nächsten fünf Jahre auf Null zu reduzieren…
Deutsches Ärzteblatt
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