Fördermittelbescheid übergeben: Ostsachsen stärkt Notfallmedizin am Standort Zittau

Mit 9,2 Millionen Euro fördert der Freistaat Sachsen den Um- und Ausbau der Notfallaufnahme und Intensivstation am Klinikstandort Zittau nach § 14 des Sächsischen Krankenhausgesetzes…

17. August 2026
  • Ökonomie

Der Freistaat Sachsen stellt dem Klinikum Oberlausitzer Bergland 9,2 Millionen Euro für den Um- und Ausbau der Notfallaufnahme und der Intensivstation am Standort Zittau bereit. Gesundheitsministerin Petra Köpping übergab den Fördermittelbescheid am 14. August an Geschäftsführer Steffen Thiele. Grundlage ist eine Einzelförderung nach § 14 des Sächsischen Krankenhausgesetzes.

Die Mittel ermöglichen es, die in Haus 2 betriebene Notfallaufnahme sowie die Intensivstation an gestiegene bauliche, strukturelle und logistische Anforderungen der Notfallmedizin anzupassen. Ergänzend wird der Linksherzkatheter-Messplatz von Ebersbach nach Zittau verlagert, um medizinische Kompetenzen am Standort zu bündeln und diagnostische sowie notfallmedizinische Leistungen effizienter zu erbringen.

Konkret geplant sind ein Kopfbau mit Bettenaufzug und Fluchttreppenhaus zur Schaffung eines zweiten Rettungswegs sowie eine lüftungs- und klimatechnische Modernisierung der Räume. Beides dient der Verbesserung des Brandschutzes, der Hygiene und der Erfüllung seuchenmedizinischer Anforderungen.

Patienten profitieren von moderneren Behandlungsmöglichkeiten und kürzeren Abläufen. Geschäftsführer Steffen Thiele wertet die Förderung als Signal für die medizinische Versorgung in Ostsachsen. Ministerin Köpping betonte, der Freistaat wolle seine Position als Gesundheitsstandort weiter ausbauen.

Quelle:
klinikum-oberlausitzer-bergland.de

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