Frankfurter Rotkreuz-Kliniken starten Bau neuer OP- und Sterilgutversorgungskapazitäten

Die Frankfurter Rotkreuz-Kliniken haben den Spatenstich für einen neuen OP- und ZSVA-Bereich gesetzt und finanzieren das Projekt teilweise aus dem bundesweiten Transformationsfonds…

28. Mai 2026
  • Ökonomie

Die Frankfurter Rotkreuz-Kliniken e.V. bauen ihre operativen Kapazitäten aus. Mit dem Spatenstich für einen neuen OP- und ZSVA-Bereich (Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung) reagiert das Haus konkret auf die Anforderungen der seit 2025 geltenden Krankenhausreform. Ziel ist es, OP-Kapazitäten für stationäre Behandlungen aufzustocken, zu zentralisieren und an aktuelle Standards anzupassen.

Geschäftsführer Finanzen & Strategie Gunnar Sevecke begründet das Projekt direkt mit der Reform. Nur Einrichtungen, die definierte Qualitätskriterien erfüllen, dürfen künftig bestimmte Leistungsgruppen anbieten. Der Neubau soll die Voraussetzungen dafür schaffen.

Zur Finanzierung nutzen die Kliniken den Transformationsfonds, der Bund und Länder gemeinsam mit bis zu 50 Milliarden Euro ausstatten. Das Bauprojekt ist damit eines der ersten konkreten Beispiele für die Nutzung dieses Fonds auf Einrichtungsebene.

Am Spatenstich nahmen neben der Geschäftsführung auch Oberin Karin Schoppet als Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Rotkreuz-Schwesternschaften, Vertreter des Betriebsrats sowie das beauftragte Architekturbüro teil. Die Kliniken betreiben zwei Standorte in Frankfurt, beschäftigen rund 600 Personen und versorgen jährlich etwa 17.000 Fälle.

Quelle:
rotkreuzkliniken.de

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