Fresenius steigert Gewinn – Helios bleibt Sorgenkind

Fresenius startet stark ins Jahr 2025: Dank Kabi und erfolgreichem Konzernumbau steigt der Gewinn deutlich. Doch die Krankenhaussparte Helios kämpft mit dem Wegfall staatlicher Energiehilfen – ein Balanceakt zwischen Wachstum und Kostenkontrolle.

8. Mai 2025
  • Ökonomie


Der Gesundheitskonzern Fresenius hat das Jahr 2025 erfolgreich begonnen. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um sieben Prozent auf 5,63 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte um vier Prozent auf 654 Millionen Euro – besser als erwartet. Besonders die Generikatochter Kabi trug mit starken Zuwächsen bei Biosimilars und klinischer Ernährung zum Ergebnis bei. Helios konnte zwar höhere Fallzahlen und bessere Preise verbuchen, leidet jedoch in Deutschland unter dem Wegfall der staatlichen Energiehilfen. Dies drückte das operative Ergebnis von Helios um vier Prozent. Der Konzern setzt weiterhin auf Digitalisierung, Innovation und die Stärkung seines Kerngeschäfts. Die kürzlich abgeschlossene Anteilsreduzierung an Fresenius Medical Care soll zusätzliches Kapital für den Ausbau der Biopharma-Pipeline und die Modernisierung der Kliniken freisetzen…

Quelle:

boerse-frankfurt.de


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