Führung auf Zeit: Warum Interim-Manager Krisen nicht scheuen

Interim-Manager übernehmen Verantwortung in kritischen Phasen. Dr. Jan Schlenker erklärt, warum Vertrauen der Gremien, klare Kommunikation und ein unverstellter Blick von außen über den Erfolg entscheiden…

14. Januar 2026
  • Personal

Interim-Management wird für Klinikträger zu einem wichtigen Instrument in Umbruchphasen. Dr. Jan Schlenker, geschäftsführender Partner von Borchers & Kollegen, beschreibt Führung auf Zeit als anspruchsvolle, aber konsequente Aufgabe. Voraussetzung für ein Mandat ist für ihn die klare Rückendeckung von Gesellschaftern und Aufsichtsgremien. Ohne Vertrauen und gemeinsame Zielklarheit lehnt er Einsätze ab.

Seine Motivation entstand aus dem Wunsch, Konzepte nicht nur zu entwickeln, sondern auch umzusetzen. Die Kombination aus Beratung und operativer Verantwortung sieht er als Stärke. Interim-Manager arbeiten mit hoher Anfangsgeschwindigkeit, schaffen schnell Transparenz und treffen Entscheidungen unter Zeitdruck. Der externe Blick hilft, Strukturen nüchtern zu bewerten und Prioritäten zu setzen.

Zentrale Eigenschaften sind Abenteuerlust, Offenheit für Wechsel und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit. Schlenker betont die Bedeutung ehrlicher Ansprache gegenüber Beschäftigten, gerade in Krisen. Sichtbarkeit im Alltag und klare Botschaften schaffen Vertrauen. Persönliche Erfolge misst er daran, Insolvenzen abzuwenden und Organisationen zu stabilisieren, auch wenn die langfristigen Früchte andere ernten.

Quelle:
kma-online.de

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