Fusion Bremer Kliniken: Aufsichtsrat gibt 170-Millionen-Projekt frei
Gesundheit Nord darf den Bauantrag für das Klinikum Bremen-Mitte nun stellen. Der Aufsichtsrat hat das Entwurfspapier gebilligt und damit mehr als 170 Millionen Euro für die Fusion mit dem Klinikum Links der Weser freigegeben…
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Der Aufsichtsrat des Klinikverbunds Gesundheit Nord hat ein Entwurfspapier für den geplanten Umbau des Klinikums Bremen-Mitte gebilligt. Damit ist die Grundlage geschaffen, einen Bauantrag zu stellen und die Finanzierung von mehr als 170 Millionen Euro zu sichern.
Das Geld ist für die Zusammenlegung mit dem Klinikum Links der Weser vorgesehen. Mehrere Abteilungen sollen vom Standort im Ortsteil Kattenturm ins Klinikum Mitte verlagert werden. Das Klinikum Links der Weser soll 2029 schließen.
Im Klinikum Bremen-Mitte sind bis 2030 umfangreiche Baumaßnahmen geplant. Neue Säle für Herzoperationen, ein Katheterlabor, eine erweiterte Notaufnahme mit kassenärztlicher Ambulanz sowie eine Palliativstation sollen entstehen.
Der Klinikverbund begründet die Fusion mit wirtschaftlichen Notwendigkeiten. Vor dem Aufsichtsratsbeschluss hatten sich bereits der Bremer Senat und politische Gremien mit den Umbauplänen befasst. In der Bevölkerung des Bremer Südens stößt die Entscheidung weiterhin auf erheblichen Unmut.
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