Fusion rechtlich vollzogen: Kreiskrankenhaus Frankenberg und Stadtkrankenhaus Korbach bilden gemeinsames Klinikum
Das Kreiskrankenhaus Frankenberg und das Stadtkrankenhaus Korbach sind mit der Handelsregistereintragung zum Klinikum Waldeck-Frankenberg fusioniert. Rund 1.300 Mitarbeitende versorgen gemeinsam 50.000 Patienten…
- Ökonomie
Mit der Eintragung in das Handelsregister ist die Fusion des Kreiskrankenhauses Frankenberg und des Stadtkrankenhauses Korbach zum Klinikum Waldeck-Frankenberg (KWF) rechtlich abgeschlossen. Das neue Klinikum betreibt beide Standorte weiterhin und versorgt jährlich rund 18.000 stationäre und 32.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Rund 1.300 Mitarbeitende sind beschäftigt.
Dem Handelsregistereintrag ging ein intensiver Fusionsprozess voraus, der von politischen Gremien des Landkreises und der Stadt Korbach sowie von Führungskräften und Mitarbeitenden beider Häuser begleitet wurde. Ziel ist die nachhaltige Sicherung der regionalen Gesundheitsversorgung und die Stärkung beider Standorte.
Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen van der Horst betont, dass die Menschen im Mittelpunkt des KWF stehen: Patienten, Angehörige und Mitarbeitende. Bürgermeister Stefan Kieweg, bisheriger Aufsichtsratsvorsitzender des Korbacher Krankenhauses, sieht in der Fusion die Grundlage für eine langfristig zukunftssichere medizinische Versorgung im Landkreis.
Begleitend zur rechtlichen Fusion führt das KWF ein neues gemeinsames Erscheinungsbild ein. Das neue Logo zeigt zwei stilisierte Herzformen, die laut Geschäftsführung Anne Bülling und Sassan Pur für die beiden Standorte sowie für Zusammenhalt, Vertrauen und Fürsorge stehen.
In den kommenden Monaten liegt der Fokus auf der schrittweisen Integration von Teams und Abläufen an beiden Standorten. Das neue Erscheinungsbild wird diesen Prozess nach außen begleiten.
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