Gefahr der Unterversorgung in der neurologischen Frührehabilitation in NRW

Die geplante Krankenhausreform in NRW könnte Rehakliniken von der neurologischen Frührehabilitation ausschließen und damit eine Unterversorgung vor allem im ländlichen Raum verursachen.

4. November 2024
  • Politik


Die Krankenhausreform in NRW sieht vor, dass Rehakliniken von der Durchführung der neurologischen Frührehabilitation ausgeschlossen werden und diese stattdessen überwiegend von Akutkrankenhäusern übernommen wird. Diese Maßnahme könnte zu einer Unterversorgung führen, da die Anzahl der genehmigten Behandlungen stark reduziert wird. Fachleute wie Christoph Schäfer, Chefarzt der VAMED Klinik Hagen-Ambrock, befürchten erhebliche Einschränkungen in der Versorgung von Patienten mit schweren neurologischen Schäden. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann betont finanzielle und strategische Gründe für die Entscheidung, die auf Investitionen in Krankenhäuser abzielt. Betroffene und Selbsthilfegruppen kritisieren die Reform und setzen sich für die Bewilligung der Neuro-Frühreha in Rehakliniken ein, um allen Patienten gleichwertige Chancen auf eine schnelle und umfassende Therapie zu ermöglichen…

Quelle:

wdr.de


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