Gematik veröffentlicht Positionspapier zur Verzahnung von Patientenportalen, ePA und Krankenhausinformationssystemen

Der Arbeitskreis INA der gematik hat ein Positionspapier veröffentlicht, das Krankenhäusern zeigt, wie Patientenportal, ePA und KIS zusammenspielen und konkrete Forderungen an Politik und gematik formuliert…

7. September 2026
  • Data und KI

Der Arbeitskreis „Rolle von Patientenportalen im Zusammenspiel mit Primärsystemen und ePA“ hat im Rahmen des Interoperabilitäts-Navigators (INA) der gematik ein Positionspapier veröffentlicht, das Krankenhäusern erstmals eine strukturierte Orientierung für die Gestaltung digitaler Versorgungsabläufe bietet.

Das Papier beschreibt aus Prozesssicht, welche Aufgaben Patientenportal, elektronische Patientenakte (ePA) und Krankenhausinformationssystem (KIS) im Versorgungsprozess jeweils übernehmen und wie diese Systeme ineinandergreifen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) war an der Erarbeitung beteiligt und im Expertenkreis vertreten. Diesem gehörten neben Krankenhäusern auch Softwarehersteller, Krankenkassen, die gematik sowie Patientenorganisationen an.

Neben der Prozessbeschreibung formuliert das Papier konkrete Forderungen an das Bundesgesundheitsministerium und die gematik. Diese sind nach kurz-, mittel- und langfristigen Umsetzungsschritten gegliedert. Zu den genannten Maßnahmen zählen ein frühzeitiger Zugriff auf die ePA über den Proof of Patient Presence (PoPP) sowie die Einführung einer elektronischen Einweisung, analog zu den geplanten Regelungen zur eÜberweisung.

Quelle:
dkgev.de

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