Geschlechterdiversität im OP-Team verbessert Patientenergebnisse
Eine kanadische Studie zeigt, dass Krankenhäuser mit einem Frauenanteil von über 35% in chirurgischen Teams eine um 3% geringere 90-Tage-Sterblichkeit nach Operationen aufweisen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Geschlechterdiversität für die Qualität der Patientenversorgung.
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Eine aktuelle Studie der University of Toronto hat untersucht, wie sich der Anteil von Frauen in chirurgischen Teams auf postoperative Ergebnisse auswirkt. Die Forscher analysierten Daten von 709.899 Patienten, die zwischen 2009 und 2019 in 88 Krankenhäusern größere elektive Operationen erhielten. Der durchschnittliche Frauenanteil in den OP-Teams lag bei 28%, wobei 6,7% der Eingriffe von Chirurginnen und 27% von Anästhesistinnen durchgeführt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Krankenhäuser mit einem Frauenanteil von über 35% in diesen Teams eine um 3% geringere Wahrscheinlichkeit für einen Todesfall innerhalb von 90 Tagen nach dem Eingriff aufweisen. Diese Schwelle von 35% entspricht auch den Ergebnissen ähnlicher Studien in Ländern wie den USA, Italien, Australien und Japan. Die Studienautoren betonen, dass eine höhere Geschlechterdiversität im OP nicht nur zur Gleichbehandlung beiträgt, sondern auch die Qualität der medizinischen Versorgung verbessert…
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