Geschlechterklischees in der Medizin: Wenn Vorurteile krank machen

Die zweite Folge von „Der tödliche Unterschied“ beleuchtet, wie tief verwurzelte Geschlechterklischees in der Medizin zu Falschbehandlungen führen und fordert eine dringend notwendige Veränderung hin zu einer geschlechtssensiblen und evidenzbasierten Praxis.

30. August 2024
  • Medizin

Die zweite Folge von „Der tödliche Unterschied“ beleuchtet, wie tief verwurzelte Geschlechterklischees in der Medizin zu Falschbehandlungen führen und fordert eine dringend notwendige Veränderung hin zu einer geschlechtssensiblen und evidenzbasierten Praxis.

In der zweiten Folge von „Der tödliche Unterschied“ wird aufgezeigt, wie Geschlechterklischees in der Medizin zu schwerwiegenden Falschbehandlungen führen können. Frauen wie Kristina van Ede, die an Endometriose leidet, werden oft nicht ernst genommen, während Männer wie Viktor Primavesi mit Bulimie nicht die notwendige Hilfe erhalten. Diese Ungleichbehandlung basiert auf tief verankerten Stereotypen, die besagen, dass Frauen wehleidig und Männer robuster seien. Expertinnen wie Prof. Vera Regitz-Zagrosek und Prof. Dr. Sabine Oertelt-Prigione arbeiten daran, diese Gender Bias in der Medizin zu überwinden. Sie setzen sich dafür ein, dass soziale und ökonomische Faktoren sowie geschlechtsspezifische Unterschiede stärker berücksichtigt werden, um eine gerechtere und evidenzbasierte medizinische Versorgung zu erreichen. Doch die Herausforderung bleibt groß, denn selbst in der medizinischen Lehre dominieren männliche Körper als Standard, wie Prof. Dr. Heike Kielstein kritisiert…

Quelle:

ardmediathek.de


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