Gesundheitsakteure fordern Nachbesserungen am KHVVG

Die Krankenhausreform braucht Korrekturen: Fachleute fordern präzisere Leistungsgruppen, angepasste Finanzierungsmodelle und weniger Bürokratie bei Fördermitteln. Vor allem der Transformationsfonds, die Vorhaltefinanzierung und der Ausschuss zu Leistungsgruppen stehen im Zentrum der Debatte.

7. April 2025
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Im Rahmen des DRG-Forums in Berlin wurde deutlich: Die Krankenhausreform muss in zentralen Punkten nachgebessert werden. Fachakteure fordern Anpassungen bei den Leistungsgruppen, bei der Finanzierung des Transformationsfonds und bei den bürokratischen Hürden der Antragstellung. Das KHVVG soll inhaltlich konkretisiert werden, etwa bei Geriatrie und Komplexer Gastroenterologie. Der Transformationsfonds soll künftig auch mit Mitteln aus dem Sondervermögen gespeist werden – ursprünglich war eine Beteiligung gesetzlich Versicherter vorgesehen. Bundesländer und Krankenhäuser fordern zudem eine stärkere Förderfähigkeit bestehender Strukturen, was das BMG bislang ablehnt. Im Fokus stehen außerdem die Personalvorgaben und eine realistische Deregulierung, um Versorgungslücken zu vermeiden. Der neu eingesetzte Leistungsgruppenausschuss konnte die erste Frist nicht einhalten, soll aber bis Sommer Ergebnisse liefern. Kliniken wie Fulda arbeiten bereits an regionalen Versorgungsverbünden und flexibleren Weiterbildungsmodellen…

Quelle:

aerzteblatt.de


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