Gesundheitsdaten besser nutzen: Was dem GeDIG aus Sicht der GKV-IT noch fehlt
Das GeDIG könnte die Digitalisierung der GKV voranbringen, doch BITMARCK-CEO Strausfeld fordert kassenübergreifendes Datenpooling in KI-Reallaboren und mehr Spielraum für Kassen als Gesundheitslotsen…
- Data und KI
- Politik
BITMARCK-CEO Andreas Strausfeld hält das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) für einen wichtigen Schritt, sieht aber konkreten Nachbesserungsbedarf. In einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel beschreibt er, welche Änderungen nötig sind, damit die GKV ihre Daten wirksam für eine bessere Versorgung einsetzen kann.
Das GeDIG adressiere zahlreiche Schmerzpunkte der Branche und bringe Datennutzen und Datenschutz in Balance, ohne den Datenschutz einzuschränken. Strausfeld sieht darin „riesige Chancen für bessere Vorsorge und Versorgung“.
Kritisch bewertet er die geplanten KI-Reallabore. Das Gesetz verbiete Datenpooling, also die Zusammenführung von Daten mehrerer Krankenkassen in einem gemeinsamen Reallabor. Ohne diese Möglichkeit könnten die Reallabore ihr Potenzial nicht voll entfalten.
Zusätzlich fordert Strausfeld, den gesetzlichen Auftrag der Krankenkassen als Gesundheitslotsen weiter zu erleichtern. Nur so lasse sich eine konsequent datenbasierte und digitale Versorgung der Versicherten erreichen.
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.