GFO verteidigt Verlagerung der Geburtshilfe

Die GFO sieht sich aufgrund wirtschaftlicher Zwänge und gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen gezwungen, die Geburtshilfe in Lennestadt zu schließen und die Leistungen am Standort Olpe zu konzentrieren, während weiterhin nach Lösungen für den Klinikstandort Lennestadt gesucht wird.

1. Oktober 2024
  • Medizin


Die geplante Zusammenführung der Geburtshilfen der GFO Kliniken Südwestfalen in Olpe und Lennestadt stößt auf kontroverse Diskussionen. Ingo Morell, Mitglied der Geschäftsleitung der GFO, betont, dass die Schließung der Geburtshilfe in Lennestadt notwendig sei, um die Klinikstandorte wirtschaftlich abzusichern. Die GFO, als gemeinnütziger Träger ohne staatliche Unterstützung, habe jahrelang Defizite getragen, doch aufgrund der finanziellen und personellen Engpässe seien weitere Subventionen nicht mehr tragbar. Vor allem der Fachkräftemangel erschwere den Betrieb der Klinik in Lennestadt. Gleichzeitig kündigte Dr. Gereon Blum, Geschäftsführer der KHS, an, dass die Zukunft des Standorts in Form einer ambulanten Versorgung sowie einer stationären Inneren Medizin, Palliativmedizin und Psychiatrie gesichert werden soll…

Quelle:

gfo-online.de


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