GKV-Spitzenverband an Linnemann: Strukturreformen im Gesundheitswesen sind überfällig
Mit dem Ministerwechsel im Bundesgesundheitsministerium mahnt der GKV-Spitzenverband dringend notwendige Strukturreformen in Versorgung und Pflege an…
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Der GKV-Spitzenverband sieht im Ministerwechsel einen Anlass, auf den dringenden Reformbedarf im deutschen Gesundheitswesen hinzuweisen. Vorstandsvorsitzender Oliver Blatt macht deutlich, dass das kürzlich verabschiedete GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz zwar ein erster Schritt zur Stabilisierung der GKV-Finanzen sei, weitere Reformen aber nicht aufschiebbar sind.
Blatt benennt als zentrale Aufgabe für Linnemann die Umsetzung mittel- und langfristiger Strukturreformen. Ziel sei es, das Versorgungsangebot stärker am Bedarf der Patientinnen und Patienten auszurichten und begrenzte finanzielle sowie personelle Ressourcen effizienter einzusetzen.
Konkret nennt der GKV-Spitzenverband zwei prioritäre Vorhaben. Zum einen die Weiterentwicklung der Primärversorgung sowie eine Reform der Pflegeversicherung. Beide Bereiche bezeichnet Blatt als dringlich.
Im Namen von 75 Millionen GKV-Versicherten kündigt der Verband konstruktive Zusammenarbeit mit dem designierten Minister an. Gleichzeitig verabschiedet sich Blatt von Linnemanns Vorgängerin Nina Warken im Amt und wünscht ihr für ihre neue Aufgabe im Kanzleramt alles Gute.
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