GLG-Kurs spaltet die Leserschaft, Kritik trifft Kommunikation und Strategie

In der Uckermark sorgt der Trägerwechsel der Kliniken für geteilte Reaktionen. Ein Leser sieht Systemversagen, ein anderer misstraut der GLG-Führung. Das Defizit bleibt der Knackpunkt…

8. Januar 2026
  • Ökonomie

Die Geschäftsführerin Dr. Steffi Miroslau stellt sich hinter die Entscheidung des Landkreises Uckermark, der seit dem 1. Januar 2026 die Verantwortung für die Krankenhäuser Prenzlau und Angermünde trägt.

Beide Häuser bleiben organisatorisch als Einrichtungen des Medizinisch Sozialen Zentrums Uckermark im GLG-Verbund. In Reaktionen aus der Leserschaft prallen zwei Sichtweisen aufeinander. Werner Guth hält die Debatte für ein Beispiel, wie betriebswirtschaftliche Pflichten und öffentliche Daseinsvorsorge kollidieren. Er kritisiert die frühere Darstellung der Umbaupläne als alternativlos und sieht Kommunikationslücken. Zugleich verweist er auf das anhaltende Defizit von 15,2 Millionen Euro, das durch den Trägerwechsel nicht verschwindet.

Ulf G. Scheer wirft der GLG-Führung dagegen vor, Prenzlau über Verlegungen und Investitionsentscheidungen schrittweise zu schwächen und Eberswalde zu bevorzugen.

Quelle:
pressreader.com

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