GMK: Gesundheitsministerin Schenk fordert eine Zwischenfinanzierung bis 2027
Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk fordert von der neuen Bundesregierung klare Zusagen zur Krankenhaus-Zwischenfinanzierung bis 2027, setzt auf Dialog und warnt vor Reformverzögerungen. Sie will die Länder im Bundesrat geschlossen positionieren.
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Katharina Schenk, Thüringens Gesundheitsministerin und diesjährige Vorsitzende der GMK, mahnt die Bundesregierung zur raschen Bereitstellung einer Zwischenfinanzierung für Krankenhäuser bis 2027. Im Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt forderte sie klare Signale vom Bund sowie einen verbindlichen Zeitplan für die ausstehenden Verordnungen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG). Schenk betont die Notwendigkeit eines konstruktiven Dialogs mit Bundesministerin Nina Warken (CDU) und hat sie zur GMK-Konferenz im Juni eingeladen. Die Ministerin verweist auf die gemeinsame Abstimmungspflicht im Bundesrat und ruft die Länder zu einheitlichem Handeln auf. Kritik äußerte sie an der mangelnden Planungssicherheit, die sowohl Geschäftsführungen als auch die Bevölkerung verunsichere. Ziel müsse es sein, realistische Leistungsgruppenanträge zu fördern und Reformziele verständlich zu kommunizieren. Zudem will sich die GMK verstärkt mit Prävention, Hitzeschutz und Klimafolgen für die Gesundheit befassen.
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