Gutachten fordert Klinikradikalumbau in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz soll seine Krankenhauslandschaft grundlegend umbauen: Ein Gutachten schlägt vor, 30 Standorte zu 13 Zentralkliniken zusammenzulegen. Fast 3.000 neue Betten, über zwei Milliarden Euro Investitionen – und das alles gestützt auf den bundesweiten Transformationsfonds.

31. März 2025
  • Ökonomie


Ein aktuelles Gutachten des Instituts hcb empfiehlt eine grundlegende Neuordnung der Krankenhauslandschaft in Rheinland-Pfalz. Demnach sollen bis zu 30 kleinere Häuser zu 13 größeren Zentralkliniken zusammengelegt werden. Ziel ist eine effizientere, qualitativ hochwertigere Versorgung. Die Bettenauslastung liegt derzeit bei nur 66 Prozent. Das Ambulantisierungspotenzial ist hoch. Die neuen Kliniken sollen technisch und personell besser ausgestattet sein. Der Investitionsbedarf wird auf rund 2,3 Milliarden Euro geschätzt. Finanziert werden könnte der Umbau über den Transformationsfonds, aus dem dem Land bis zu 2,5 Milliarden Euro zustehen könnten. Altstandorte könnten in ambulante oder sektorenübergreifende Zentren überführt oder geschlossen werden. Auch ein zweites Gutachten der PD-Beratung stützt diese Pläne. In mehreren Regionen des Landes sieht man großes Potenzial für Bündelung und Spezialisierung. Gesundheitsminister Hoch betont die Chancen und verweist auf laufende Regionalkonferenzen zur Umsetzung…

Quelle:

aerzteblatt.de


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