Habgier und Heimtücke: Krankenschwester für Mord an Patientin verurteilt

Eine Krankenschwester aus Regensburg ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sie soll mehrere Patienten mit Medikamenten bewusstlos gemacht haben, um Schmuck zu stehlen.

30. Oktober 2024
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In einem Regensburger Indizienprozess wurde eine Krankenschwester wegen Mordes an einer Patientin und dreifachen Mordversuchs zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht stellte fest, dass die 37-jährige Philippinin vier Patienten durch die intravenöse Gabe des Medikaments Midazolam bewusstlos machte, um Schmuck zu stehlen. Obwohl sie den Tod einer Patientin nicht direkt beabsichtigte, nahm sie ihn durch die schwerwiegenden Nebenwirkungen in Kauf. Die Methode der Krankenschwester – Patienten unter dem Vorwand, ihre Zugänge zu spülen, ein starkes Beruhigungsmittel zu verabreichen – wertete das Gericht als besonders heimtückisch. Die Richter sahen von der Feststellung einer besonderen Schwere der Schuld und einem Berufsverbot ab, da eine Berufsausübung in Deutschland nach der Haft unwahrscheinlich erscheint…

Quelle:

Ärztezeitung


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