HBK Zwickau stellt sich mit Fokus auf Spezialisierung neu auf
Das Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau richtet seine Standorte neu aus und bündelt die Akutmedizin ab 2026 in der Karl-Keil-Straße…
- Ökonomie
Das Heinrich-Braun-Klinikum (HBK) Zwickau startet im Zuge der Krankenhausreform eine strategische Neuausrichtung seiner beiden Standorte. Ab April 2026 werden die akutmedizinische Versorgung und die Notfallmedizin in der Karl-Keil-Straße konzentriert. Dafür ziehen die Fachrichtungen Innere Medizin, Intensivmedizin und Neurologie schrittweise aus der ehemaligen Paracelsus-Klinik dorthin um.
Am Standort Werdauer Straße legt das Klinikum künftig den Schwerpunkt auf Orthopädie und Schmerztherapie. Ergänzend soll das ambulante Angebot ausgebaut werden. Geplant sind mindestens zwei neue Facharztpraxen für Gastroenterologie und Chirurgie bis 2026.
Geschäftsführer Rüdiger Glaß erklärte, die Maßnahme sei eine direkte Folge der Krankenhausreform, die mehr Spezialisierung und klare Versorgungsstrukturen verlangt. Ziel sei eine effiziente Aufstellung ohne Personalabbau. Arbeitsplätze und Fachwissen sollen am HBK erhalten bleiben.
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