HC&S begleitet Sanierung der Pfeifferschen Stiftungen
Führungsduo Timm und Petermann steuert eine der größten diakonischen Einrichtungen Ostdeutschlands durch das Hauptverfahren
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Mit dem Start des Hauptverfahrens zur Sanierung der Pfeifferschen Stiftungen beginnt in der Sanierung einer der größten diakonischen Komplexeinrichtungen Ostdeutschlands ein neuer Abschnitt. Im Mittelpunkt stehen die langfristige Sicherung der medizinischen und sozialen Versorgung sowie der nachhaltige Fortbestand der über 135 Jahre alten Einrichtung.
Als Entwicklungsvorstand verantwortet Prof. Dr. Lars Timm im Auftrag der HC&S AG die strategische Neuausrichtung und begleitet den laufenden Investorenprozess. Gemeinsam mit der Theologischen Vorständin Ulrike Petermann bildet er das operative Führungsduo in der laufenden Eigenverwaltung.
„Die Komplexität der Organisation verlangt besondere Lösungen. Ziel ist es, wirtschaftliche Tragfähigkeit, Versorgungssicherheit und diakonisches Profil dauerhaft in Einklang zu bringen“, erklärt Lars Timm, zugleich Entwicklungsvorstand der Pfeifferschen Stiftungen.
Die Stiftungen zählen mit über 2.000 Mitarbeitenden, zwei Krankenhäusern, einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie umfassenden Angeboten in der Altenhilfe, Eingliederungshilfe, Palliativ- und Hospizversorgung zu den zentralen Versorgungsträgern in Sachsen-Anhalt. Die derzeitige Sanierung in Eigenverwaltung ist eine der umfangreichsten Restrukturierungen einer diakonischen Einrichtung in Deutschland.
„Gerade in solch herausfordernden Phasen zeigt sich, wie wichtig ein wertebasiertes, aber auch zukunftsfähiges Handeln ist. Unsere Verantwortung gilt vor allem den Menschen, die auf uns zählen – Patienten, Klienten, Bewohnern. Für sie schaffen wir jetzt Perspektiven“, betont Ulrike Petermann, Theologische Vorständin der Pfeifferschen Stiftungen.
Neben wirtschaftlichen Anpassungen umfasst die Sanierung auch eine Verschlankung der Verwaltungsstrukturen und die Einführung tragfähiger Betriebsmodelle für die künftige Ausrichtung. Im Rahmen des laufenden Bieterverfahrens werden derzeit Gespräche mit potenziellen Kooperationspartnern geführt. „Wir verhandeln aktuell mit verschiedenen Interessenten – von Klinikverbünden bis hin zu spezialisierten Trägern – mit dem Ziel, tragfähige Kooperationen zu etablieren, die den Fortbestand der Einrichtungen auf hohem fachlichen und ethischen Niveau sichern“, so Timm weiter.
Dr. Nicolas Krämer, Vorstandsvorsitzender von HC&S, unterstreicht: „Die Pfeifferschen Stiftungen sind ein bedeutender Player in der regionalen Versorgung. Wir wollen zeigen, dass auch unter anspruchsvollen Bedingungen zukunftsfähige Lösungen möglich sind – wenn medizinische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte frühzeitig zusammengedacht werden.“
HC&S ist eine führende Management- und Beratungsgesellschaft, die Akut- und Rehakliniken, MVZ-Gesellschaften sowie Pflegeeinrichtungen unterstützt. Das Angebot reicht vom kurzfristigen Interimsmanagement bis zur langfristigen Geschäftsbesorgung. Häufig werden die Managementprofis von HC&S in besonders herausfordernden Situationen engagiert, zum Beispiel bei Restrukturierungen, Sanierungen unter Insolvenzschutz oder im Kontext von Transaktionen. Zu den Mandanten des Düsseldorfer Unternehmens gehören zahlreiche Einrichtungen sämtlicher Größenklassen und Trägerschaften sowie Universitätskliniken. brand eins und Statista zeichneten HC&S auch schon 2022, 2023 und 2024 als eines der besten Beratungsunternehmen im Gesundheitswesen aus.
Die Pfeifferschen Stiftungen, gegründet 1889, sind eine gemeinnützige Einrichtung und mit rund 2.000 Mitarbeitenden die größte diakonische Komplexeinrichtung in Sachsen-Anhalt. Zwei Krankenhäuser sowie ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), ambulante Pflegedienste und Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen und Senioren gehören ebenso dazu wie Werkstätten für Menschen mit Behinderungen mit weiteren ca. 600 Beschäftigten, stationäre und ambulante Altenpflege und eine in Deutschland einzigartige Hospiz- und Palliativarbeit. Darüber hinaus sind sie zu 50 Prozent am Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe und zu 52 Prozent am Sozialpädiatrischen Zentrum Magdeburg beteiligt.
hc-s.com
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