Heidelberg on Air: Warum Gesundheit nicht neutral ist – Podcast beleuchtet Differenzdiagnostik
Frauen leiden häufiger an Nebenwirkungen, Männer an Fehldiagnosen – der Podcast „Heidelberg Medizin on Air“ entlarvt die Einheitsmedizin. Drei Expertinnen fordern: Mehr Geschlechtersensibilität rettet Leben. Gendermedizin als Zukunftsmodell für bessere Versorgung.
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Zum Internationalen Tag der Frauengesundheit stellt das Universitätsklinikum Heidelberg die Gendermedizin in den Mittelpunkt. In der aktuellen Ausgabe des Podcasts „Heidelberg Medizin on air“ diskutieren drei Expertinnen die Relevanz einer geschlechterspezifischen Gesundheitsversorgung. Prof. Dr. Franziska Trudzinski und Priv.-Doz. Dr. Nadia Primc vom Netzwerk Gendermedizin sowie Prof. Dr. Julia Stingl, Direktorin für Klinische Pharmakologie am UKHD, zeigen auf, wie unterschiedlich Frauen und Männer auf Therapien reagieren. Unter- und Überdosierungen, aber auch falsch interpretierte Symptome führen zu Risiken in der Versorgung – auf beiden Seiten. Die Initiative aus Heidelberg will deshalb Erkenntnisse aus Forschung und Klinik verzahnen und den Dialog mit Fachkräften stärken. Ziel ist eine Medizin, die Geschlecht als zentralen Parameter der Behandlung ernst nimmt – zum Nutzen aller Patient:innen.
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