Helios und Kabi treiben Fresenius auf neues Kursziel

Fresenius hebt seine Jahresprognose für 2026 auf plus zehn bis 15 Prozent beim Kernergebnis je Aktie an, nachdem Kabi und Helios im zweiten Quartal stark abgeschnitten haben…

6. August 2026
  • Ökonomie

Fresenius korrigiert seine Jahresprognose 2026 deutlich nach oben. Das Kernergebnis je Aktie soll nun um 10 bis 15 Prozent steigen, zuvor hatte der Konzern fünf bis zehn Prozent erwartet. Grundlage ist ein starkes zweites Quartal.

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 5,86 Milliarden Euro. Das Ebit legte währungsbereinigt um zehn Prozent auf 719 Millionen Euro zu, der Quartalsgewinn betrug 470 Millionen Euro. Beide Kernbereiche trugen zum Ergebnis bei: Bei der Pharmasparte Kabi lief besonders das Biopharma-Geschäft gut. Die Klinikgesellschaft Helios, die in Deutschland mehr als 80 Kliniken betreibt, profitierte unter anderem vom Rechnungszuschlag für gesetzlich Versicherte.

Vorstandschef Michael Sen, der seit Oktober 2022 an der Spitze steht, hat den Konzern strukturell umgebaut. Randgeschäfte wie die Kinderwunschklinikkette Eugin wurden veräußert, Strukturen gestrafft und Sparprogramme umgesetzt. Die enge Verflechtung mit dem Dialysespezialisten Fresenius Medical Care wurde aufgelöst; FMC wird seither nur noch als Finanzbeteiligung geführt, Fresenius bleibt aber größter Aktionär.

Quelle:
allgemeine-zeitung.de

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