Hessen verliert seit 2019 ein Drittel seiner Geburtshilfe-Stationen

Seit 2019 haben 13 hessische Kliniken ihre Geburtshilfe-Stationen geschlossen. 39 Kreißsäle sind noch in Betrieb. Das Familienministerium sieht keine Versorgungsengpässe…

28. Juli 2026
  • Ökonomie

In Hessen ist die Zahl der Krankenhäuser mit Geburtshilfe-Stationen seit 2019 um 13 gesunken. Das hessische Familienministerium teilte dies in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten René Rock mit. Aktuell verfügen noch 39 Kliniken im Bundesland über einen Kreißsaal.

Das Ministerium sieht trotz des Rückgangs keine Engpässe in der stationären Geburtshilfe. 97 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter könnten ein entsprechend ausgestattetes Krankenhaus innerhalb von 30 Minuten erreichen, rund 60 Prozent in maximal 15 Minuten.

Die größte Geburtsklinik Hessens ist das Bürgerhospital Frankfurt. Im Jahr 2024 kamen dort 4.374 Kinder zur Welt. Das Klinikum Frankfurt-Höchst folgt mit 2.674 Geburten auf Platz zwei, das Klinikum Darmstadt mit 2.609 Geburten auf Platz drei. Aktuellere Zahlen lagen zum Zeitpunkt der Anfrage nicht vor.

Quelle:
gmx.net

Medinfoweb
Die etablierte Informationsplattform für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.