Hoffnungsschimmer für das Krankenhaus Sigmaringen

Der Landkreis Sigmaringen stützt sein Krankenhaus weiter finanziell. Neue Personalentscheidungen und erste Planungen zur Sanierung des Altbaus setzen dennoch vorsichtige Impulse…

23. Januar 2026
  • Ökonomie

Das Krankenhaus Sigmaringen bleibt auch 2026 auf erhebliche finanzielle Unterstützung angewiesen. Landrätin Stefanie Bürkle machte im Kreistag deutlich, dass die strukturellen Defizite der Krankenhausfinanzierung den Landkreis dauerhaft belasten. Geplant sind zusätzliche Zuschüsse von 4,3 Millionen Euro. Zusammen mit Beiträgen der SRH Kliniken summiert sich die Unterstützung auf bis zu 10,5 Millionen Euro.

    Bürkle kritisierte die bundespolitischen Rahmenbedingungen deutlich. Entlastungen durch ein Bundesprogramm könnten durch neue Einsparvorgaben nahezu aufgezehrt werden. Gleichzeitig betonte sie die Bedeutung von Qualität und Personalbindung. Die Neubesetzung der onkologischen Chefarztstelle mit Dr. Jens Reese wertet sie als wichtiges Signal für Stabilität und Weiterentwicklung.

    Neben personellen Themen rücken auch bauliche Fragen wieder in den Fokus. Der Altbau der Klinik soll perspektivisch saniert werden. Die Planungen befinden sich jedoch noch in einem sehr frühen Stadium. Trotz hoher Kosten hält der Landkreis an der Sicherung der stationären Versorgung fest.

    Quelle:
    schwaebische.de

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