HR-Studie zeigt Defizite bei KPI-Nutzung und Marktanalysen

Viele Unternehmen planen Personal nur kurzfristig. KPI und Analysen werden selten strategisch genutzt…

27. Oktober 2025
  • Personal

Eine aktuelle Benchmark-Studie von Wollmilchsau, der DGFP und der HTWK Leipzig zeigt deutliche Defizite in der strategischen Personalplanung. Nur 52 Prozent der befragten 736 Personalverantwortlichen planen Personal strategisch. Fast die Hälfte schreibt lediglich den Vorjahresbedarf fort. Auch die Nutzung von Kennzahlen bleibt lückenhaft. Zwar erfassen 74 Prozent die Time-to-Hire, doch nur 28 Prozent werten ihre Daten regelmäßig aus. Besonders gering ist die Nutzung der Cost-of-Vacancy mit neun Prozent, obwohl über die Hälfte der Befragten sie künftig erheben möchte. Fehlende Marktanalysen und ungenutzte KPI verhindern datenbasierte Entscheidungen. Frühere Studien bestätigen den Trend: HR-Abteilungen überschätzen ihre strategische Arbeit. Für nachhaltiges Recruiting fordern Expertinnen und Experten eine kompetenzbasierte Personalplanung und den gezielten Einsatz aussagekräftiger Kennzahlen.

Quelle:
personalwirtschaft.de

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