Hüft-TEP: Mehr Routine, weniger Komplikationen

Ist IHRE KLINIK dabei?

25. Oktober 2024
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Patienten, denen ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt werden soll, können ihr Komplikationsrisiko deutlich senken, wenn sie eine Klinik mit guten Qualitätsergebnissen wählen.

Eine aktuelle AOK-Analyse zu knapp 125.000 Hüftgelenks-Implantationen zeigt, dass Kliniken mit höherer Routine deutlich niedrigere Komplikationsraten aufweisen. Während im Fünftel der besten Kliniken die Komplikationsrate bei nur 3,2 Prozent liegt, beträgt sie in den schlechtesten Kliniken 10,4 Prozent. Die Analyse basiert auf den Daten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) aus den Jahren 2020 bis 2022 und zeigt unter anderem, dass ungeplante Revisions-Operationen in 2,5 Prozent der Fälle nötig waren. Dr. Carola Reimann, AOK-Bundesvorsitzende, betont, dass die Krankenhausreform zur qualitätsorientierten Konzentration auch im Bereich der Endoprothetik beitragen soll, um flächendeckend eine optimale Versorgung zu gewährleisten…

Einziger Wermutstropfen aus meiner Sicht ist die Intransparenz des Verfahrens im AOK-Gesundheitsnavigator. Wir gratulieren jedenfalls den ausgewiesenen Kliniken und wünschen volle Auftragsbücher.

Quelle:

aok.de


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