Bayerisches Gesundheitsministerium bestätigt Spezialversorger Status: Ilmtalklinik sichert Notfallversorgung in Mainburg

Das Krankenhaus Mainburg erhält erneut den Status als Spezialversorger vom bayerischen Gesundheitsministerium. Mit 4,9 Prozent übertrifft es den Mindestwert von 1,5 Prozent deutlich…

13. August 2026
  • Politik

Das bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention hat dem Krankenhaus Mainburg mit Bescheid vom 31. Juli 2026 erneut den Status als Spezialversorger für das laufende Jahr zuerkannt. Die Ilmtalklinik-GmbH, unter deren Dach die Krankenhäuser in Pfaffenhofen an der Ilm und Mainburg geführt werden, gab dies per Pressemitteilung bekannt.

Grundlage für die Anerkennung ist ein Schwellenwert: Mindestens 1,5 Prozent der rettungsdienstlichen Einweisungen im gesamten Rettungsdienst-Bereich müssen in das betreffende Krankenhaus gehen. Das Krankenhaus Mainburg übertrifft diesen Wert deutlich. Im Jahresdurchschnitt wurden 4,9 Prozent aller Patienten im Rettungsdienst-Bereich Landshut dort eingewiesen.

Dabei ist laut Ilmtalklinik unerheblich, ob es sich um akut lebensbedrohliche Erkrankungen handelt oder ob eine stationäre Behandlung folgt. Der Status als Spezialversorger bedeute zudem nicht, dass die Notfallversorgung dauerhaft an diesen Standort gebunden ist. Künftige Umstrukturierungen seien möglich, sofern eine flächendeckende Versorgung vor Ort sichergestellt werden kann.

Kelheims Landrat Christian Nerb begrüßte die Entscheidung als positives Signal für die Region. Die Geschäftsführung der Ilmtalklinik-GmbH plant, den Antrag auch für das kommende Jahr zu stellen, bis finale Vorgaben zur Notfallversorgung für sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen vorliegen.

Quelle:
pfaffenhofen-today.de

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