Impulspapier von Asklepios, Sana und AOK: Flexiblere Modelle statt Bettenquote
Kliniken und Kassen fordern flexible Modelle zur sektorenübergreifenden Versorgung, die Bettenquote soll fallen…
- Ökonomie
Seit Jahren wird die strikte Trennung von ambulanter und stationärer Versorgung kritisiert. Baden-Württemberg hat das Thema in die Krankenhausplanung aufgenommen und verweist auf die positiven Erfahrungen mit einem Modellprojekt. Ziel ist eine medizinische Grundversorgung, die regionale Bedürfnisse besser abbildet.
Asklepios, Sana, die Thüringen-Kliniken, der DEKV und die AOK fordern in einem gemeinsamen Papier mehr Spielraum für innovative Versorgungsformen. Die bestehende Pflicht zur stationären Versorgung nach §115g SGB V soll entfallen. Der Leistungsumfang eines sektorenübergreifenden Standortes könnte künftig gemeinsam von Land, Krankenkassen und Trägern festgelegt werden.
Ein reformiertes Modell soll Krankenhausfälle vermeiden, Liegezeiten verkürzen und die Produktivität der stationären Versorgung erhöhen. Versorgungslücken werden nicht erwartet, da das dichte Kliniknetz bestehen bleibt. Vor allem in strukturschwachen Regionen sehen die Initiatoren Chancen, ambulante und stationäre Leistungen bedarfsgerecht zu verzahnen.
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