Insolvenzverfahren eröffnet: Marien-Hospital Erftstadt kämpft um Zukunft

Das Marien-Hospital in Erftstadt hat Insolvenz angemeldet. Der Klinikbetrieb läuft weiter, Personal und Notaufnahme bleiben gesichert. Politik und Insolvenzverwaltung suchen Lösungen…

1. Januar 2026
  • Ökonomie

Das Marien-Hospital Erftstadt hat Insolvenz angemeldet. Nach Angaben des Insolvenzverwalters bleibt der Krankenhausbetrieb zunächst uneingeschränkt bestehen. Dies gilt auch für die Notaufnahme. Die Gehälter der rund 400 Beschäftigten sind für die kommenden Monate gesichert.

Als Hauptgründe für die wirtschaftliche Schieflage gelten stark gestiegene Personal-, Energie- und Sachkosten. Hinzu kommen die langfristigen finanziellen Folgen der Flutkatastrophe von 2021. Das Krankenhaus war mehr als zwei Jahre geschlossen und nahm den Betrieb erst im November 2023 nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder auf.

Der Insolvenzverwalter bewertet die Perspektiven dennoch positiv. Das Haus zählt zu den modernsten Kliniken in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit Trägern und weiteren Beteiligten wird an tragfähigen Zukunftslösungen gearbeitet.

Unterstützung kommt auch aus der Kommunalpolitik. Carolin Weitzel, Bürgermeisterin der Erftstadt, führt Gespräche mit Karl-Josef Laumann. Sie betont die Bedeutung der Klinik für die regionale Versorgung und für die Beschäftigten.

Quelle:
radioerft.de

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