Intensivstation im Klinikum Freising arbeitet jetzt vollständig digital
Das Klinikum Freising hat auf der Intensivstation ein modernes PDMS eingeführt. Vitaldaten werden automatisiert erfasst und zentral ausgewertet. Die digitale Patientenakte wird schrittweise erweitert…
- Digitale Klinik
Das Klinikum Freising treibt die Digitalisierung seiner klinischen Prozesse weiter voran. Seit Mitte November 2025 arbeitet auch die Intensivstation inklusive Intermediate-Care-Bereich mit einem Patienten-Daten-Management-System (PDMS). Damit endet die papierbasierte Dokumentation in hochsensiblen Versorgungsbereichen.
Das System erfasst Vitalparameter, Beatmungs- und weitere klinische Daten automatisiert direkt aus den angeschlossenen Medizingeräten. Auch ärztliche Anordnungen erfolgen vollständig digital. Die Daten stehen in Echtzeit zur Verfügung und lassen sich strukturiert auswerten. Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegefachkräfte profitieren insbesondere in zeitkritischen Situationen. Relevante Parameter werden automatisch dokumentiert und müssen nicht nachträglich ergänzt werden. Gleichzeitig bleibt die fachliche Prüfung aller Daten weiterhin erforderlich.
Nach dem erfolgreichen Start ist der weitere Ausbau bereits geplant. Künftig sollen zusätzliche Gerätegruppen integriert und mikrobiologische Befunde strukturiert erfasst werden. Auch der Einsatz eines klinischen Entscheidungsunterstützungssystems wird geprüft.
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